Gefälschte Produkte können einen erheblichen Schaden verursachen. So können falsche Präparate oder nicht korrekt dosierte Wirkstoffe bei Arzneimitteln zu erheblichen gesundheitlichen Folgen beim Patienten führen. Hersteller haben das Interesse den Markenschutz zu erhöhen, denn gefälschte Produkte können zu erheblichen Umsatzeinbußen und zu einem Reputationsschaden führen. Um die Fälschungssicherheit zu erhöhen und eine hohe Arzneimittelsicherheit zu garantieren wird im pharmazeutischen Sektor eine Serialisierung und teilweise eine sogenannte Aggregation eingesetzt. Auch in anderen Bereichen der Industrie werden Produkte mit einem eindeutigen Code versehen, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen und eine Rückverfolgbarkeit von Produkten zu ermöglichen.

Was bedeutet Serialisierung und Aggregation?

Serialisierung bedeutet die eindeutige Markierung einer Verkaufseinheit oder eines Produktes mit einer Seriennummer. Die Seriennummer wird in einen Barcode (1D- oder 2D-Code) auf die Verkaufseinheit oder das Produkt aufgebracht und die Nummer in einer Datenbank gesichert. Durch diesen Schritt kann das Produkt von der Herstellung, über die komplette Lieferkette bis hin zum Verkaufsort nachverfolgt werden und gewährleistet werden, dass es sich um ein Originalprodukt handelt.

Das Ziel der Aggregation ist es, eine Verbindung von kleinen zu großen Verkaufseinheiten herzustellen. So werden im pharmazeutischen Bereich Faltschachteln zum Beispiel in Bündel kombiniert, welche in Kartons verpackt werden und anschließend auf eine Palette gestapelt werden. Jede größere Einheit wird wiederum mit einer eindeutigen Seriennummer versehen und die Information welche Produkte sich in dieser Einheit befinden wird ebenfalls gesichert. So kann unter anderem genau nachvollzogen werden, welches Produkt sich auf welcher Palette befindet.

Die Krempien+Petersen Qualitäts-Kontrollsysteme GmbH bietet verschiedene Lösungen und Produkte für die Serialisierung und Aggregation an.

Maschine inkl. KUPvision mit Serialisierungsmanager

Mettler XS2MV inkl. KUPvision mit Serialisierungsmanager

Mettler XMV inkl. KUPvision

An den Maschinen wird überwiegend die eigenentwickelte Bildauswertungssoftware KUPvision eingesetzt. Sie verwaltet die Produktdaten, sendet sie an ein Drucksystem und prüft mit einer Cognex In-Sight Kamera die Bedruckung (z.B. GS1 und PPN DataMatrix Code, Barcodes, OCR/OCV) auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Features eines Track & Trace Systems:

  • Basiert auf KUPvision Mark & Vision
  • Druck- und Anwesenheitskontrolle mit robusten Bildverarbeitungstools vom Marktführer für industrielle Bildverarbeitung (Cognex)
  • Unterstützung von gängigen Domino Drucksystemen für Serialisierung
  • Bedruckung und Kontrolle von 400 Faltschachteln pro Minute bei einer Geschwindigkeit von 90 m/min
  • Online Grading von DataMatrix Code inkl. GS1 Konformitätsprüfung
  • Sicherung aller Serialisierungsdaten in standardisierter SQL-Datenbank
  • Kommunikation über offene XML basierte Schnittstelle möglich
  • Einfach anzupassende und flexible Schnittstelle für spezielle Kundenwünsche
  • Optionale Kommunikation über PSE mit SAP ERP/OER

Schematischer Systemaufbau mit Markier- und Verifiziereinheiten:

Markier- und Verifiziereinheit

Systemaufbau mit MV-Stationen

Beispiel für einen möglichen Systemaufbau:

  • 1 bis 4 Markierungs- und Inspektions-Positionen
  • Markierungssysteme: Domino D-/F-/G-/V-Serie und Wolke m600 advanced (weitere auf Anfrage)
  • Inspektionssysteme: Cognex In-Sight 56x3, 78x2 und Cognex DataMan
  • Laschenüberprüfung („offene Laschen“) optional erhältlich
  • Ausschleuseverifikation optional erhältlich
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